MAN-Schienenbusse der RSE

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Die Schienenbusse der RSE, kurz VT`s (Verbrennungtriebwagen), wurden von der Firma MAN  zwischen 1955 bis 1969 ausschließlich für Nebenbahnen gebaut, also nur für private Gesellschaften.

Diese Schienenbusart war nie im DB-Betrieb. Die DB fuhr ausschließlich Uerdinger Schienenbusse. Die MAN-Schienenbusse hatte und haben aber alle Zulassungen für das öffentliche Netz und sind mit der aktuellen Sicherheitstechnik ausgestattet.

Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h und ein Schienenbus verbraucht mit seinen zwei MAN-Motoren im Schnitt ca. 26 Liter auf 100 km.

Der MAN-Schienenbus verfügt über ein Strömungsgetriebe der Firmen Voith oder ZF Friedrichshafen. Eine Umschaltmöglichkeit auf "Berggang" ermöglichte es bei starken Gefällstrecken, die Bremsleistung des Motors mitzubenutzen. Besonders war an diesem Schienenbusmodell das Einachs-Deichselgestell. So war ein größerer Radstand und damit auch eine größere Gesamtlänge als beim Uerdinger Schienenbus möglich.

Die RSE besitzt insgesamt vier Triebwagen: VT 6 (Prototyp, Baujahr 1955); VT 23 (Baujahr 1956); VT 25 (Baujahr 1960) und den letzgebauten VT 9 (Baujahr 1969).

Urspünglich hatten die Schienenbusse der RSE 60 Sitzplätze, 55 Stehplätze und 6 Klappsitze. 

Unsere MAN-Schienenbusse sind sehr pflegebedürftig und reparaturanfällig. Sie können bei uns ene MAN-Schienenbus Tasse (VT 25) für den Preis von 4,50 Euro inkl. MwSt. erwerben. Die Einnahmen gehen zu 100 % in den Erhalt der historischen Fahrzeuge.

Literaturhinweis:

MAN Schienenbus

Autor: Stephan Kuchinke
Reihe: transpress Fahrzeugportrait
Preis: 16,00 Euro bestellen
transpress-Verlag, Stuttgart

Esslinger Triebwagen

Autor: Thomas Estler
Rheihe: transpress Fahrzeugportrait
Preis: 16,00 Euro bestellen
transpress-Verlag, Stuttgart